Amt Niepars: Gemeinde Neu Bartelshagen

Gemeinde Neu Bartelshagen

Die Gemeinde Neu Bartelshagen grenzt an das Boddengewässer „Grabow“ und
besitzt eine große Bedeutung als Rastplatz für die skandinavischen Zugvögel. Die
Gemeinde setzt sich aus den Orten Neu Bartelshagen, Buschenhagen, Lassentin
und Zühlendorf zusammen.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde gehört das Gutshaus in Neu Bartelshagen.
1750 wurde es von einem schwedischen Offizier erbaut und stammt somit noch
aus der Zeit, als Vorpommern schwedisch war. Die späteren Anbauten stammen aus
dem 19. Jahrhundert. Das Gutshaus ist ein barocker Bau mit einem Krüppelwalmdach.
Im Inneren des Gebäudes sind noch Deckenmalereien zu finden.

Früher gehörte zum Gut Bartelshagen auch der ehemalige Hafen in Zühlendorf.
Dieser wurde im Volksmund auch „Zühlendorfer Kanal“ genannt. Der Hafen diente
als Umschlagplatz für Zuckerrüben, Briketts und Kartoffeln und war über eine kleine
Bahn mit dem Gut verbunden.
Im Jahr 1943 konnten die Dorfkinder noch im Hafenbecken baden. Später wurde
der „Kanal“ nur noch einmal im Jahre 1970 ausgebessert. Danach wurde es ruhig
um den Hafen und die Zeit hinterließ sichtbare Spuren. Erst 1994 wurde wieder
begonnen, den Hafen und seine Umgebung für den Erholungsuchenden attraktiver
zu gestalten. Durch das Aufstellen von Sitzbänken und die Anlegung eines Parkplatzes
werden nun wieder viele Naherholer, Angler und Urlauber ermutigt, einen
Ausflug an die Grabow zu unternehmen. Seit 2002 ist der Zühlendorfer Hafen
mitsamt Liegeplätzen wieder rekonstruiert.
Es gibt eine Gaststätte im Ortsteil Zühlendorf: „Bettis Schänke“.

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