Zur Gemeinde Wendorf gehören die Dörfer
Groß- und Neu-Lüdershagen, Zitterpenningshagen,
Teschenhagen und Wendorf. Die Lage
der Gemeinde, unmittelbar vor den Toren der Hansestadt Stralsund, beeinflußte
seit der urkundlichen Ersterwähnung 1285 maßgeblich die wirtschaftliche
Entwicklung des Gebietes.
Im Laufe der Geschichte hatten die Dörfer
der Gemeinde Wendorf wegen der Nähe zur umkämpften Festung Stralsund,
mehrmals besonders zu leiden.
Nach der Belagerung Stralsunds durch
Wallenstein im 30jährigen Krieg, der Belagerung durch den Großen
Kurfürsten 1675-78 und nach dem Nordischen Krieg, lagen die Dörfer
Teschenhagen, Wendorf und Zitterpenningshagen nach jahrelangen Kriegseinwirkungen
mehrere Jahre lang wüst. Die Bevölkerung war entweder gestorben,
geflohen oder verjagt worden. Aber immer wieder wurde ein Neuanfang gewagt.
Heute stellt die Nähe der Stadt eine
besondere Chance für die wirtschaftliche Entwicklung dar.
Die Einwohnerzahl in der Gemeinde hat
sich nach 1990 beinahe verdreifacht. In Neu-Lüdershagen ist ein kleines
ruhiges neues Wohngebiet mit 120 Wohneinheiten entstanden.
Das hat sich seit der Wende geändert.
Ein Gewerbegebiet von etwa 100 ha, das nach 1990 durch die Entwicklungsgesellschaft
der Gemeinde geplant und erschlossen ist, befindet sich im Norden des
Territoriums und grenzt unmittelbar an das stralsunder Stadtgebiet. Hier
haben sich in den letzten Jahren fast 100 Firmen angesiedelt, die das Leben
der Gemeinde beeinflussen.
Für die Jugend der Gemeinde ist
in Neu-Lüdershagen ein Sportplatz neu gestaltet worden. Ein gemütlicher Grillplatz, ein
Spielplatz für die Kleinen und eine große Festwiese laden zu
fröhlichem Treiben ein.